Aktuelles
350 Menschen vor dem Klinikum — Bericht von der ersten Kundgebung
· 1 Min. Lesezeit

Neun Tage nach der Pressemitteilung von Asklepios stand die Schwalm auf dem Klinikparkplatz. Rund 350 Menschen waren gekommen — Familien, Hebammen, Pflegekräfte, Nachbarinnen, und das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe selbst.
Wie es dazu kam
Am 15. Juli 2026 gab Asklepios in einer Pressemitteilung bekannt, dass Gynäkologie und Geburtshilfe in Schwalmstadt zum 1. Januar 2027 schließen sollen. Ariane Prösch-Roppel rief daraufhin über soziale Netzwerke zu einer Protestkundgebung auf. Einen Tag nach der Ankündigung startete Adrian Hildebrand eine Online-Petition gegen die Schließung.
Teile des medizinischen Teams erfuhren aus der Presse, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren.
Was auf den Schildern stand
Die Schilder waren selbst gemalt. „Geburt braucht Nähe. Keine Kilometer.“ stand auf einem. „Wo Leben beginnt, darf nicht geschlossen werden!“ auf einem anderen. Ein drittes stellte nur eine Frage: „Marburg? Fritzlar? Kassel?“ — und darunter das Wort „Geburtsort“.
Wie berichtet wurde
Über die Kundgebung berichteten unter anderem nh24.de, HessennewsTV, der Hessische Rundfunk in Radio und hessenschau, RTL Hessen und FFH. Eine Übersicht der Berichterstattung finden Sie im Pressebereich.

